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Stadtmeisterschaft legt Probleme der Fußballklubs offen
Von Guido Jansen > 14.07.2010, 19:38
Aachen. Das Interesse an der Fußball-Stadtmeisterschaft, die ab dem kommenden Dienstag zum 25. Mal ausgetragen wird, ist wie immer riesig. Spätestens ab der Zwischenrunde, wenn die Favoriten in das Geschehen eingreifen, kommen die Zuschauer in Scharen. Darauf darf sich der Ausrichter Raspo Brand ab der kommenden Woche freuen. Trotzdem hat der Amateurfußball aus der Stadt Aachen ein Problem. Gemessen an den Spielklassen war das Niveau noch nie so niedrig wie jetzt. Die Landesliga, nach den Reformen der vergangenen Jahre nur noch Liga Nummer sieben, ist das höchste der Gefühle.
Foto: Imago/Gerhard König
Und von diesen siebtklassigen Teams gibt es in Aachen nur zwei: Hertha Walheim und Rhenania Richterich. Mit anderen Worten: Nach der Alemannia und deren zweiten Mannschaft, die immerhin in der NRW-Liga spielt, aber nicht an der Stadtmeisterschaft teilnimmt, kommt in Aachen lange nichts.
«Wenn man es ganz nüchtern betrachtet, dann liegt der Amateurfußball in Aachen am Boden», sagt Hermann Grümmer, der Scout von Alemannia Aachen und fundierter Kenner der hiesigen Amateurszene. Einen Grund für die Endstation Landesliga kennt der Mann, der früher in der Oberliga erfolgreich den TuS Langerwehe trainiert hat. «Die vielen Auflagen, die den Klubs heute gemacht werden, sind schuld.»
Grümmer spielt beispielsweise auf die Anforderungen an, die ein Klub erfüllen muss, der in die NRW-Liga, die früher Oberliga hieß, aufsteigen will.
Nur weil es im Osten bei Spielen in der fünften Liga immer mal wieder Randale gebe, «sind so strenge Sicherheitsvorkehrungen nötig». Die seien so streng, dass sie kaum ein Klub aus der Mittelrheinliga erfüllen könne. In den Vorschriften ist etwa von einem Stadion mit getrennten Eingängen und getrennten Zuschauerbereichen die Rede.
«Kein Verhältnis»
Ex-Alemannia-Trainer Wilfried Hannes, der mit seiner Borussia aus Freialdenhoven in der Mittelrheinliga um den Aufstieg in die NRW-Liga spielen könnte, winkt ab. «Totaler Schwachsinn. Da wollen wir ganz sicher nicht hin. Da steht der Aufwand im keinem Verhältnis zum Ertrag.»
Hannes´ Rechnung ist einfach. Zuerst muss in die Sportanlage investiert werden. Dann müssen Spieler geholt werden, die die Klasse haben, um in der NRW-Liga zu spielen. Eine doppelte Investition, die sich offenbar nicht lohnt. «Dann spielst du gegen Fichte Bielefeld und hast deswegen keinen einzigen Zuschauer mehr, der nicht auch eine Klasse tiefer kommt.»
Ein weiteres Problem aus Grümmers Sicht: Die «Fußball-Verrückten», die ihre Freizeit darauf verwenden, einen Verein weiterzubringen, werden immer weniger. «Das ist aber nicht nur in Aachen so, sondern überall», so Grümmer.
Das bestätigt Ronald Krichel von Westwacht Aachen. «Das Ehrenamt ist mittlerweile derart kompliziert geworden. Ohne Steuerberater kommt heute selbst ein kleiner Klub nicht mehr klar», berichtet der Westwacht-Pressesprecher.
Krichel sieht aber noch ein Problem in Aachen. «Vielen Klubs fehlt der Weitblick. Das wird oft viel zu kurzfristig investiert», sagt der Mann, der die Westwacht in der vergangenen Saison auch als Trainer betreut hat. Das weniger werdende Geld im Amateurfußball fließe zu sehr in Spieler für die erste Mannschaft und damit in den kurzfristigen Erfolg.
«Beispiele, dass es sich lohnt, in die Jugend zu investieren, gibt es genug. Germania Dürwiß, der SV Rott oder der FC Niederau machen es vor. Und zwar nicht erst seit gestern.» Bezeichnenderweise liegen diese Klubs alle außerhalb Aachens.
Um kein falsches Bild zu zeichnen: Klubs, die gute Nachwuchsarbeit machen, gibt es auch in Aachen. «Vereine, die lieber Geld für Jugendtrainer statt für Seniorenspieler ausgeben, gibt es aber viel zu wenige», moniert Krichel.
Erst wenn da ein Umdenken stattfinde, dann sei in Aachen wieder mehr möglich als zwei Landesligisten.
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Nach 106 Jahren schließt sich der Kreis
Von Robert Flader | 06.07.2010, 17:13
Aachen. Es ist ein bisschen so, als ob sich der Kreis schließt. Nach genau 106 Jahren wohlgemerkt. Obwohl das mit dem Kreis bei genauerem Hinsehen doch so eine Sache ist, denn eigentlich weiß niemand genau, wann die Erfolgsgeschichte der Fußballabteilung von DJK Rasensport Brand ihren Anfang nahm.
«Eigentlich», sagt Abteilungsleiter Martin Reski «wurde bei uns seit der Vereinsgründung immer Fußball gespielt.»
Und das in diesem Sommer mehr denn je bei «Raspo», wie der Klub in Aachener Fußball- kreisen heißt. Der Verein steht im Fokus des hiesigen Amateurfußballs.
Stolz auf den aufwärtsstrebenden Verein «Raspo» Brand und voller Freude auf die Fußball-Stadtmeister- schaft: Jugendwart Hans-Dieter Mangartz und FußballAbteilungsleiter Martin Reski (rechts). Foto: Andreas Steindl
Denn Rasensport Brand ist alleiniger Ausrichter der Fußball-Stadtmeisterschaft um den Sparkassenpokal. Womit auch der verlässliche Hauptsponsor des Turniers genannt ist. Die Aachener Zeitung fungiert auch in diesem Jahr als Medienpartner des Turniers.
Aber zurück in die Historie der Rasensportler. Es war im Jahre 1904, als im Aachener Süden jener Verein gegründet wurde, der 106 Jahre später die Fußballstadtmeisterschaft ausrichtet. «Und ich meine», sagt Reski, «wir sind jetzt auch einfach mal dran.» Dabei war die Chance, städtisches Fußballzentrum zu sein, schon einmal zum Greifen nahe. «2004 hätten wir zum 100-jährigen Bestehen das Turnier ausrichten können», erinnert sich Raspo-Vorsitzende Walburga Decker.
Kunstrasenplatz fehlte
Doch damals verhinderte der fehlende Kunstrasenplatz das zweiwöchige Spektakel auf dem Sportgelände «Wolferskaul». «Unseren Aschenplatz wollten wir wirklich keinem zumuten», ergänzt Reski.
Der Traum vom Kunstrasen wurde ein Jahr später erfüllt und der Platz schließlich im November 2006 eingeweiht. So konnten die Grün-Weißen einen neuen Anlauf nehmen, sich für die Stadtmeisterschaft zu bewerben.
«Wir brauchten nicht einfach nur einen neuen, sondern vor allem zusätzlichen Platz», sagt Jugendwart Hans-Dieter Mangartz «Wir mussten in der Vergangenheit verstärkt Kinder ablehnen, weil unsere Kapazitäten einfach erschöpft waren.» Auf dem Aschenplatz neben der Schwimmhalle finden immer noch Freundschaftsspiele statt.
Trotz dieses «Herzstücks», durch das Raspo über zwei Fußballplätze verfügt, steht der Traditionsverein allerdings für weit mehr als «nur» Fußball. Die DJK, das ist auch Leichtathletik, Volleyball, Gymnastik, Wandern und natürlich Tischtennis und Kampfsport. Mittlerweile zählt der Verein 1400 Mitglieder, von denen rund 500 und damit mehr als ein Drittel der stetig wachsenden Fußballabteilung angehören.
Stolz sind die Grün-Weißen auf ihre 20 Mannschaften starke Jugendabteilung. «Ohne uns selbst zu loben: Wir leisten richtig gute Arbeit», sagt Martin Reski. Die 1. Mannschaft kickt in der Kreisliga B, «und auch wenn wir das schon länger sagen: Wir müssen auf absehbare Zeit mindestens eine Liga weiter oben spielen», sagt der Abteilungsleiter über die mittelfristigen Ziele des ehrgeizigen Vereins.
Kurzfristiger soll sich der Erfolg bei der Stadtmeisterschaft, bei der am Dienstag, 20. Juli der erste Ball rollt, einstellen. Es ist ein ehrgeiziges Ziel, das die Brander formulieren: «Wir wollen in die Zwischenrunde - mindestens», sagt Martin Reski und lacht. «Ein guter Gastgeber sein? Das reicht uns nicht.»
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Die WM ist für Raspo Brand nur ein Vorspiel
Von Guido Jansen | 29.04.2010, 18:31
Aachen. «Erst kommt die Weltmeisterschaft, dann die Stadtmeisterschaft», sagt Martin Reski, der Abteilungsleiter Fußball bei Rasensport Brand mit einem leicht verschmitzen Lächeln auf den Lippen - so als wolle er andeuten, dass das Turnier in Südafrika eine Art Vorspiel für den Wettbewerb in der Stadt Aachen sei.
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Stolz präsentiert der Vorstand von Raspo Brand den Stadtmeisterschaftspokal. Ebenso stolz sind Göran Jünger, Hans-Dieter Mangertz, Martin Reski sowie Kurt und Walburga Decker (von links), erstmals die Fußball-Stadtmeisterschaft ausrichten zu dürfen. Fotos: Andreas Steindl
Das stimmt vielleicht nicht ganz. Fest steht aber: Für die Fußballer von Raspo sind die Tage vom 20. bis zum 31. Juli der Höhepunkt des Jahres. 32 Mannschaften aus dem Stadtgebiet messen sich, um herauszufinden, wer Aachens bestes Amateur-Fußballteam ist.
«Bei uns liegt die Priorität ganz klar auf der Stadtmeisterschaft», betonte Reski noch einmal. Und das völlig zurecht. Denn das Turnier auf der Kunstrasenanlage des Vereins am Wolferskaul fordert den ganzen Einsatz des Vereins. «Wir brauchen sicher 20 Leute pro Tag, die mit anpacken», schildert Kurt Decker, der stellvertretende Abteilungsleiter der etwa 500 Fußballer aus Brand. Um das große Turnier zu stemmen, treffen sich die Verantwortlichen um die Vorsitzende Walburga Decker seit Jahresbeginn regelmäßig. «Schließlich wollen wir uns als Verein gut präsentieren», so die Chefin der Brander. Das Rahmenprogramm, das beispielsweise ein Spiel der Alemannia-Traditionsmannschaft gegen den AS Eupen vorsieht, entsteht gerade.
Schon abgeschlossen ist die Gruppenauslosung. Und bei der hatte sogar die Alemannia, die traditionell nicht an der Stadtmeisterschaft teilnimmt, die Finger im Spiel. Kevin Kratz, der derzeit verletzte Jungprofi, hat in der Gaststätte «Bei Addi» in Brand die Lose gezogen. Zuerst waren die acht Favoriten aus der Landes- und Bezirksliga, die automatisch für die Zwischenrunrunde gesetzt sind, an der Reihe. Dann griff Kratz 24 Mal in die Lostrommel, um die acht Vorrundengruppen der Kreisligisten festzulegen.
Mit Blick auf das vergangene Jahr, in dem Gastgeber Hertha Walheim das Finale gegen den unmittelbaren Nachbarn FC Inde Hahn gewinnen konnte, stellt sich vor allem eine Frage: Wird es einer Mannschaft gelingen, die Dominanz der Teams aus dem Aachener Süden zu durchbrechen? Wenn es nach René Schroeder, dem Geschäftsführer der wieder erstarkten Richtericher Rhenania geht, ja: «Wir spielen eine starke Saison und haben uns in der Landesliga etabliert. Das wollen wir auf der Stadtmeisterschaft natürlich bestätigen.» In der noch laufenden Saison zählt die Rhenania zu den Überraschungsteams, bei der Stadtmeisterschaft muss die Truppe von Trainer Kai-Uwe Kallenbach mit der Favoritenbürde umgehen. «Damit können wir leben», sagt Schroeder.
Die Teams aus dem Süden haben eine andere Sichtweise. «Ich gehe davon aus, dass der Titel im Süden bleibt», merkt Helmut Schönell, der Vorsitzende der Brander Borussia an. Sicher können sich die Favoriten allerdings nicht sein. Und genau das macht den Reiz der Stadtmeisterschaft aus. Die Spiele dauern nur 30 Minuten. Zeit genug für einen Außenseiter, leidenschaftlich zu verteidigen. Ob die Zeit für die Favoriten reichen wird, um ein solches Bollwerk zu überwinden, muss sich erst noch zeigen.
2011 in Orsbach
Die «Nachrichten», die das Turnier erstmals als Medienpartner begleiten, freuen sich schon auf Ende Juli. «Wir sind sehr stolz, dass wir als Medienpartner dabei sein dürfen», sagt Redakteur Holger Richter bei der Auslosung. Bereits zum fünften Mal begleitet Sparkasse-Gebietsleiter Andreas Kreitz die Stadtmeisterschaft, die Bank selbst ist gar noch länger mit an Bord. «Wir haben die Krise gut überstanden und können uns weiter engagieren», sagt Kreitz.
Das dürften die Kicker vom OSV Orsbach erfreut vernommen haben. Schließlich ist es ihre Aufgabe, die Stadtmeisterschaft 2011 auszurichten.
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32 Teams, ein Ziel: Fußball-Stadtmeister
Von Robert Flader |29.04.2010, 16:56
Brand. Auf der Tagesordnung ist der Gastgeber dann doch erst an Position 18 zu finden. Was auch nicht weiter schlimm ist, denn es handelt sich erst einmal «nur» um die Auslosung der Fußballstadt- meisterschaft 2010, bei der die AZ Medienpartner und die Sparkasse Aachen Hauptsponsor ist.
Dort wurde die DjK Rasensport Brand, der Ausrichter der diesjährigen Meisterschaft, von Kevin Kratz als letztes Team der Gruppe F dem Burtscheider FC und Schwarz-Rot Aachen zugelost. Der junge Alemannia-Profi tat sein Bestes, um die Grundlage für ein spannendes Turnier zu legen. «Es ist ein Traum, dass wir als relativ kleiner Verein die Chance haben, solch ein Turnier auszurichten», sagt Martin Reski, Fußballabteilungsleiter von Raspo Brand und ergänzt: «Der gesamte Verein steht hinter diesem besonderen Event.»
Ein Event, das bereits knapp drei Monate vor dem ersten Anpfiff seine Schatten vorauswirft. 32 Mannschaften von der Kreisliga C bis zur Landesliga setzen ab dem 20. Juli zur Jagd auf den letztjährigen Stadtmeister und auch diesjährigen Topfavoriten Hertha Walheim an. «Auch wir wollen nicht nur ein guter Gastgeber sein», sagt Reski, dessen erste Mannschaft in der Kreisliga B kickt.
Überhaupt ist die Stadtmeisterschaft für viele mehr als nur ein Teil der Vorbereitung der neuen Saison.
Zu den Besonderheiten: Die komplette Stadtmeisterschaft wird auf dem Kunstrasenplatz von Raspo gespielt, die Dauer beträgt in Vor- und Zwischenrunde jeweils einmal 30 Minuten. Ab dem Halbfinale spielen die Teams jeweils zweimal 45 Minuten. Reski: «Wir haben nur einen Platz und bei der Fülle von Mannschaften müssen wir alle Spiele zeitnah über die Bühne bringen.»
Oder besser gesagt über den Rasen. Interessante Duelle sind durch die Auslosung in jedem Fall garantiert: So wollen vor allem die Teams aus den Kreisligen B und C die vermeintlich «Großen» ärgern. Ein pikantes Detail: Das letztjährige Finalderby zwischen Hertha Walheim und dem Bezirksligisten FC Inde Hahn wird in diesem Jahr spätestens im Halbfinale stattfinden. «Ein bisschen Abwechslung im Endspiel kann ja nicht schaden», sagt Kevin Kratz.
Dass die Stadtmeisterschaft auch über Vereinsgrenzen hinaus ein populäres Event ist, findet auch Andreas Kreitz: «Es ist keine Frage, dass wir uns wieder engagieren», sagt der Spar- kassengebietsdirektor und fügt mit einem Lachen hinzu: «Wir sind ja schließlich gut durch die Krise gekommen.»
Besonders für den Gastgeber steht das Sportliche im Mittelpunkt: «Natürlich, denn so eine Chance hat man vielleicht nur ein Mal», sagt Reski überzeugt. Natürlich, denn entscheidend ist ja ohnehin nur «auf dem Platz».
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Kevin Kratz spielt morgen die Glücksfee
21.04.2010, 19:50
Aachen. Premiere für die «Nachrichten»: Erstmals präsentieren die AN als Medienpartner die Fußball-Stadtmeisterschaft in Aachen. 32 Vereine haben ihre Teilnahme zugesagt: vom Titelverteidiger Hertha Walheim und den Landesligisten Westwacht Aachen und Rhenania Richterich über die Bezirksligisten SV Eilendorf und Borussia Brand bis zum C-Ligisten VfB 08 Aachen, um nur einige zu nennen.
Ausrichter ist diesmal die DJK Rasensport Brand. Für den Breitensportverein mit seinen fast 1400 Mitgliedern wird das Turnier eine echte Herausforderung, denn zum ersten Mal zeichnet Raspo für das größte Turnier der Aachener Amateurclubs verantwortlich.
Auch wieder mit von der Partie ist vom 21. bis 31. Juli der Hauptsponsor Sparkasse Aachen. Für ideale Spielbedingungen garantiert der Kunstrasenplatz am Wolferskaul, für vorbildliche Bewirtung wollen die vielen Helfer des Gastgebers sorgen.
Doch spannend wird es schon am morgigen Freitag, wenn die Auslosung auf dem Programm steht. Als Glücksbote tritt dann Alemannia-Profi Kevin Kratz auf. Der Mittelfeldmann zögerte keine Sekunde, als die Anfrage aus Brand kam, und sagte den Rasensportlern zu, sie gerne bei der Auslosung zu unterstützen.
Und so muss der Profifußballer morgen ausnahmsweise mit den Händen arbeiten und die Gruppenauslosung für das Turnier um den Sparkassenpokal vornehmen. Um 19.30 Uhr fällt der Startschuss im Vereinslokal «Bei Addi», Hochstraße 26. Dorthin lädt der Ausrichter alle Teilnehmer und sonstigen Interessierten ein. Dabei werden auch die genauen Termine der Gruppen- bis Finalspiele sowie die Spielmodalitäten vorgestellt. Und wer will, bekommt sogar ein Autogramm von Kevin Kratz kostenlos dazu.
32 Vereine spielen im Juli um den Titel
An der diesjährigen Fußball-Stadtmeisterschaft nehmen folgende Teams teil: Schwarz-Rot Aachen, Rhenania Rothe Erde, Borussia Brand, Burtscheider FC, Burtscheider TV, Arminia Eilendorf, DJK FV Haaren, DJK Nütheim-Schleckheim, Rasensport Brand, Westwacht 08 Aachen, Cro Sokoli, Eintracht Kornelimünster, Germania Freund, Inde Hahn, FV Vaalserquartier, Jugend SC, Munzurspor, OSV Orsbach, Grün-Weiß Lichtenbusch, SC Yurdumspor, SV Eilendorf, SV Horbach, Blau-Weiß Aachen-Burtscheid, Eintracht Verlautenheide, Rhenania Richterich, Sportfreunde Hörn, Hertha Walheim, Universitäts SC, VfB 08 Aachen, VfJ Laurensberg, VfL 05 Aachen und der VfR Forst.
Ausgetragen wird die Aachener Meisterschaft vom 21. bis 31. Juli auf dem Kunstrasenplatz der DJK Rasensport Brand am Wolferskaul.
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Stadtmeisterschaft: Alemannia-Profi als Glücksbote
Von Hans-Peter Leisten |21.04.2010, 17:47
Aachen. Dass Kevin Kratz zuletzt vom Glück verfolgt war, kann man nicht gerade behaupten, denn der Alemannia-Spieler beendete eine vielver- sprechende Premieren-Saison verletzt. Doch das entmutigt den Kreativ- spieler nicht im geringsten, und so zögerte der Alemanne auch nicht, als es darum ging, Glücksbote für die Kicker von Rasensport Brand zu spielen.
Er wird also ein glückliches Händchen beweisen müssen, dieser junge Profi, um den Aachener Amateuren die Voraussetzungen für eine gelungene Fußball-Stadtmeisterschaft zu schaffen. Am Freitag, 23. April, muss der Fußballer ausnahmsweise mit den Händen arbeiten und die Gruppenauslosung für die Stadtmeisterschaft um den Sparkassenpokal vornehmen.
Ab 19.30 Uhr wird´s richtig spannend im Vereinslokal «Bei Addi» an der Hochstraße 26. Dorthin lädt Ausrichter DJK Rasensport Brand alle Teilnehmer und sonstigen Interessierten ein. Für den Breitensportverein mit seinen fast 1400 Mitgliedern wird das Turnier eine echte Herausforderung, denn es handelt sich um das erste Mal, dass «Raspo» die Aachener Amateurlandschaft zu Gast hat.
32 Vereine haben ihre Teilnahme zugesagt, vom Titelverteidiger Hertha Walheim und seinen Landesliga-Konkurrenten Westwacht 08 Aachen und Rhenania Richterich über die Bezirksligisten SV Eilendorf, DJK FV Haaren und Borussia Brand bis in zu A-Ligist Forst, B-Ligist BTV hin zu C-Ligist VfB 08 Aachen. Selbstverständlich wieder mit von der Partie sind der Dauer-Hauptsponsor Sparkasse Aachen und als Medienpartner die Aachener Zeitung.
Spiele auf Kunstrasen
Für ideale Spielbedingungen garantiert der Kunstrasenplatz am Wolferskaul, für vorbildliche Bewirtung wollen die vielen Helfer des Gastgebers sorgen. Die genauen Termine der Gruppen- bis Finalspiele sowie die Spielmodalitäten werden «Bei Addi» genau vorgestellt. Und ein Autogramm von Kevin Kratz gibt es kostenlos noch obendrein.
Diese Mannschaften nehmen an der Fußball-Stadtmeisterschaft teil: Schwarz-Rot Aachen, Rhenania Rothe Erde, Borussia Brand, Burtscheider FC, Burtscheider TV, Arminia Eilendorf, DJK FV Haaren, DJK Nütheim-Schleckheim, Rasensport Brand, Westwacht 08 Aachen, Cro Sokoli, Eintracht Kornelimünster, Germania Freund, Inde Hahn, FV Vaalserquartier, Jugend SC, Munzurspor, OSV Orsbach, Grün-Weiß Lichtenbusch, SC Yurdumspor, SV Eilendorf, SV Horbach, Blau-Weiß Aachen-Burtscheid, Eintracht Verlautenheide, Rhenania Richterich, Sportfreunde Hörn, Hertha Walheim, Universitäts SC, VfB 08 Aachen, VfJ Laurensberg, VfL 05 Aachen und der VfR Forst.
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